Eine Zapfsäule (oder auch Tanksäule) ist ein Teil einer Tankstelle, mit der der Kraftstoff (z. B. Benzin, Diesel, Erdgas, Wasserstoff) in das entsprechende Fahrzeug eingefüllt wird. Das Zapfventil – umgangssprachlich Zapfpistole genannt – ist über einen Schlauch mit der Zapfsäule verbunden. Über das Zapfventil wird der Kraftstoff in den Tank des Kraftfahrzeuges gefüllt.
Die ersten Zapfstellen auf öffentlichem Grund standen in den 1920er Jahren häufig auf Gehsteigen vor Gasthöfen oder Kaufhäusern. Sie hatten von Hand bediente Tanksäulen, auch „Eiserne Jungfrau“ genannt. Zum Tanken klopfte man an das zugehörige Geschäft und wurde bedient. Bei den ersten wurde einfach gepumpt. Mit Aufkommen der Glaszylinder wurde außen an einer Skala die gezapfte Benzinmenge ablesen, die dann in den Tank lief. Bei den Zwei-Glas-Versionen konnte dann bereits weitergepumpt werden, während der andere Behälter in den Tank ablief. Ab Mitte der 1930er Jahre gab es dann erste Zapfsäulen, die Zählwerke mit Preisanzeige hatten.
alte Zapfsäule in einer Wiener Tankstelle
Bis Ende der 1970er Jahre wurden ausschließlich Säulen mit mechanischem Rechenwerk verwendet. (Quelle: Wikipedia.de)